Auf eigenen Füssen

Mary und ihre Mutter packen die Koffer für Ihre erste große Reise. Eine Woche ist es nun her seit dem Sie das Collage abgeschlossen hat. Matt hatte Sie noch einmal zum Essen eingeladen mit Ihm war sie auch schon auf dem Highscool-Ball begleitet. Und alles war wieder so verlaufen wie Ihre Eltern es von Ihr erwartet hatten. Ihr Vater der als Reverent der Gemeinde von Little Wood arbeitet war fest in seinem Glauben verankert und achtete darauf was seine Kinder in Ihrer Freizeit taten. Ihre Mutter die nach der Heirat von Europa in die Staaten gezogen war, half ihm und war den Kindern eine vorbildliche Mutter im sinne des Protestantischen Glaubens. Matt war mit Mary zusammen aufgewachsen und wie ein Bruder für Mary. Alles erzählten sich die beiden. Mary war eine gute Schülerin und Turnerin in der Leichtathletiktruppe. Sie hatte dunkel braune Augen und schwarze Haare. Im Sommer wurde ihre Haut immer schnell kaffeebraun.......
Morgen würde sie also zu Ihrer Tante nach Europa fliegen. Sie war die Schwester von Marys Mutter und lebte in einem Vorort von Inverness in den Northwest Higlands. Sie freute sich darauf. Noch nie war sie weiter als 100 Meilen gereist, geschweige aus dem Staat oder gar in ein anderes Land geflogen. Ihre Eltern hatten alles genau mit ihrer Tante abgesprochen. Sie würde mit einem Direktflug den die Tante gebucht hatte nach London fliegen und dort vom Chauffeur und der Tante abgeholt werden.
Ca. 8000 Km entfernt stand Hans an der Reling der Englandfähre. Er war schon oft mit einen Eltern im Urlaub gewesen. Doch nun nach dem Abi wollte er sich endlich einen Traum erfüllen. Lange hatte er für die Reise Nach Schottland gespart. Es war nicht genug um die ganze Rundreise die er geplant hatte zu finanzieren. Aber er war ein geschickter Handwerker und von sportlicher Statur. Er hatte schon viele Ferienjobs gemacht und würde schon Arbeit finden um sich etwas zu Essen, einen Schlafplatz oder etwas besonderes zu verdienen. Die See war relativ ruhig doch der salzige Geschmack der Gischt die, die Bordkante hochschlug sorgte dafür das man die wenigen blonden Haare auf seinen muskulösen Unterarmen nun deutlich im Sonnenlicht sehen konnte. Hans hatte für den ersten Tag geplant von Aberdeen weiter Inverness oder in die Nähe zu trampen und dort für die Nacht eine Unterkunft zu suchen. Mit etwas Glück würde er auch gleich eine Arbeit für die nächsten Tage finden um dann die weitern Etappen zu planen.
Es war später Abend als Hans in Naim an kam. Zur Mittagszeit hatte er Aberdeen erreicht und beim Mittagessen einen LKW-Fahrer kennen gelernt der Ihn ein Stück in seine Richtung mitgenommen hatte. Die letzten 40km von Elgin war er dann gewandert - hier würde es sich nicht lohnen ewig zu warten in der Hoffnung auf eine Mitfahrgelegenheit - und dachte über die Bilder in dem Heft nach in dem er während der Fahrt geblättert hatte. Miles der Fahrer hatte es Hans gegeben und die leicht bekleideten Frauen hatten ihn erschrocken.... noch nie hatte er solch Bilder von Frauen gesehen. Manchmal hatte er davon geträumt eine seiner Klassenkameradinnen so zu sehen. Besonders Gabi die sich gern in dem Trend der Sonnenblumenkinder kleidete. Er dachte manchmal daran wie es erste Mal wohl werden würde. Und bei den Gedanken bildete sich eine Beule unter der Hose. Gut das der LKW-Fahrer das nicht sehen konnte.
Nun war er auf der auf der Suche nach einer Möglichkeit zum Schlafen. Der kleine Ort hier oben in den Schottischen Highlands war fast Stockfinster. Die Straßen waren kaum beleuchtet nur das silbernen Licht der Mondsichel die hin und wieder durch die Wolken brach brachte Ihm etwas Orientierung. Dort... ein Licht.
In einiger Entfernung konnte Hans ein Licht sehen. Er beschloss darauf zu zugehen. Und dann weiter zu sehen. Es war ein großes Gelände auf dem jede Menge Holz gestapelt war. Zimmerei Obrian MacGallis & Son stand auf dem alten etwas verwitterten Schild über der Einfahrt. Hans betrat den Hof, der Kies knirschte unter seinen Stiefeln. Müde ging er auf das erleuchtete Fenster zu. Daneben war eine Tür. Er suchte nach der Klingel und fand einen Klopfer an der Tür. Der Gusseiserne Klopfer schlug zwei mal gegen das massive Holz der Haustür. Er horchte... Licht... dann Geräusche aus dem Haus. Jemand kam auf die Tür zu. Stimmen... dann öffnete sich die Tür und eine kleine Frau, vielleicht so alt wie seine Mutter, öffnete die Tür. "Ja", sagte sie und sah Hans fragend an. "Guten Abend, ich heiße Hans Müller und bin aus Hamburg. Ich mache hier meinen ersten Urlaub ohne meine Eltern. Ich bin Heute mit dem Schiff nach Aberdeen und dann hier her gereist. Und suche nun einen Platz zum Schlafen. Ich brauche nicht viel Platz. Mir reicht auch ein Plätzchen in der Werkstatt, einem Stall oder in der Garage. Ich bin auch gern bereit dafür zu arbeiten.". "Oh, ja also ... Du bist ja ganz durchgefroren. Komm doch erst einmal herein. Ich frage mal mein Mann was der meint." Erwiderte die freundlich blickende Frau und trat einen Schritt zur Seite um Hans herein zu lassen. "Obrian.... komm mal. Wir haben eine Gast." Es polterte etwas im hintern Teil des großen Hauses. Dann kam ein kräftiger von der harten Arbeit gegerbter Mann die Stiegen am Ende des Flures herab.
"Was ist los Gladis. Wer ist das, was will der Junge.?" "Obrian, Obrian MacGallis, sei nicht so unfreundlich. Der Junge Mann fragt bloß nach einem Plätzchen zum Schlafen. Er ist sogar bereit dafür zu arbeiten. Und ich werde Ihm nun erst einmal einen Tee machen. Damit er sich etwas aufwärmen kann." Gladis und Obrian stritten während sie in die Küche gingen und Hans ihnen folgte. "Hans, setz dich mit an den Tisch. Obrian, Du suchst doch sowie so noch eine Hilfe für die Arbeit bei Lady Stanford." "Ok, dann setz dich mal." Gladis MacGallis stellte Hans einen Becher dampfenden Tee vor die Nase und sagte "Trink Junge, trink .... das wird dich wieder aufwärmen.". "Hast Du schon mal mit Holz gearbeitet? Ich werde die nächsten Tage bei Lady Stanford einige Umbauten machen müssen und brauche jemanden auf den ich mich verlassen kann. Denn ich muss evtl. einige Tage hier im Geschäft arbeiten. Ich würde Dir alles erklären und zeigen." "Ja ich habe schon einige Male in den Ferien bei der Arbeit meines Vaters in den Ferien geholfen. Sie können ja schauen wie ich mich anstelle und dann entscheiden." "Gut, Hans dann machen wir das so. Und nun trinken wir erst mal etwas richtiges. Ich will sehen aus welchem Holz du geschnitzt bist. MacGallis griff unter die hölzerne Bank auf der sie saßen und schenkte Hans einen Schluck von einer rötlichen Flüssigkeit aus einer Flasche in den Tee. Und schenkte auch sich einen Tee mit der selben Flüssigkeit ein. "Auf die gemeinsame Arbeit"

Serie: Fesseln der Lust

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